Am Fredericktag lud der Maulwurf die Grundschüler zum Tee ein
Zwei hinreißende Aufführungen um Streit und Versöhnung im eigens aufgebauten „Geschichtenzelt“ erlebten jeweils 60 Grundschüler der Herlinsbachschule. Die Schauspielerinnen Suzan Smadi und Inga Töpperwien aus Stuttgart fesselten die Kinder vom ersten Moment an.
Es war mucksmäuschenstill im „Geschichtenzelt“, das Suzan Smadi und Inga Töpperwien in der Sporthalle der Herlinsbachschule aufgestellt hatten. Drinnen ging es eng zu, mehr als 60 Kinder schauten gebannt auf die Bühne und verfolgten die Auseinandersetzung der Herren Hase und Maulwurf……Eine tolle Idee, dieses Zelt : Es schafft eine dichte und intime Atmosphäre…..
Die präsentierte Geschichte selbst ist eher einfach gestrickt und in ihrer Botschaft von Grundschülern leicht zu durchschauen. Die beiden Hauptpersonen, die Handpuppen Hase und Maulwurf, zwei Nachbarn, sind hinreißend in ihrer Tolpatschigkeit und wachsen den kleinen Zuschauern sofort ans Herz. Der Hase gießt immer wieder seine Mohrrüben. Das viele Wasser aber tropft in die Wohnung des Unterliegers Maulwurf…… Irgendwann wird’s dem Maulwurf zu bunt. Er schreibt einen Beschwerdebrief, leider unleserlich für Nichtmaulwürfe. Eines Nachts reißt er dann schließlich einfach alle Karotten des Hasen aus der Erde.
Es folgt ein böser Briefwechsel zwischen den Streithähnen; bald aber schlägt der Hase versöhnlichere Töne an, schickt seinem Widersacher gar einen Regenschirm. Zum Schluss feiern sie zusammen eine Versöhnungsparty.
Das alles ist so lebendig, so bunt und kindgerecht inszeniert, dass die Kleinen wie gebannt sind………
Am Schluss wurden alle Buben und Mädchen vom versöhnten Maulwurf zu einem Tässchen Tee eingeladen. Im Schulhof schickten die Schauspielerinnen unter großem Hallo noch einen Luftballon mit der Schuladresse auf die Reise.
Quelle: Auszüge aus dem Artikel im Offenburger Tageblatt vom 21. Oktober 2010















